Die Klosteranlage gehörte einst zu den größten Ägyptens. Das Kloster wurde im 8. Jahrhundert gegründet und nach 500 Jahren wegen mehrerer Angriffe von Nomaden verlassen.
Die Eintrittskarte kostet
20 EGP (Stand Dez 2005). Ein geführter Rundgang kann nur empfohlen werden:
der Wärter erklärt nicht nur, dieses Gebäude ist seine Bühne:
eigentlich sollte er den nächsten Oskar in Hollywood bekommen.
Er knotet sein (angeblich langes) Haar in ein Loch in die Decke und führt
vor, wie ein Mönch schmerzvoll aufwacht, sollte er beim Beten eingeschlafen
sein. Er schauspielert leidenschaftlich in dieser schönen Umgebung und
ich muss erraten, was er gerade darstellt: Taufen, Brot backen, Essen, Wein
pressen - um nur einige zu erwähnen. Er zeigt mir die Schlafräume
der (koptischen/christlichen) Mönche, das Gästezimmer für die
muslimischen Mekka-Pilger, die "Garagen der Kamele" und viel Erstaunliches
mehr. Er war das Trinkgeld wert, das ich ihm nach der Tour gab.

Auf der Westseite des
Nil gibt es noch mehr zu sehen.
Die Fürstengräber sind nicht allzu weit
(zu Fuß allerdings durch den Sand zu laufen ist beschwerlich). Sie können
sich auch mit der Feluke zu den Fürstengräbern
bringen lassen.
Mustafa schlägt vor, Sie mit seiner Feluke von Elephantine zu der Anlegestelle bei Aga Khan zu bringen, wo sie ein Kamel erhalten und der Besitzer des Tieres Sie zum Kloster von Simeon und zu den Fürstengräbern führt, wo Sie wieder mit dem Boot abgeholt werden.
Meine Lieblingstour ist:
mit der Feluke einen spannenden Tag zu beginnen, bei Aga Khan auf ein Kamel
umzusteigen um
das Kloster von Simeon zu besuchen, durch die
Wüste zu reiten um die Spitze eines Obelisken zu besichtigen, Weiterritt
nach Qubbet El Hawa mit großartiger Aussicht und schließlich Besichtigung
der Fürstengräber, von wo Mustafa Sie nach Anruf wieder abholen
wird.

Boot, das Sie zu den Fürstengräbern übersetzt und wieder abholt (ohne Eintrittskarte für die Gräber) 60 EGP je Stunde
Kamelritt zum Kloster und weiter
zu den Fürstengräbern:
je Kamel 80 EGP (Preisempfehlung, leider müssen Sie dies mit den Kameltreibern
selbst aushandeln).